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21 (1852) Peveril vom Gipfel
Entstehung
Seite
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J-re Anrede an sie war kurz und anständig, doch mit soviel Gefühl gesprochen, daß sie jedes Herz rühren mußte.Sie entschuldigte ihre spätere Bewillkommnung durch die Be-merkung, daß an diesem Tage Personen im Schlosse zugegenwären, welche neuere, glückliche Begebenheiten aus Feindenzu Freunden gemacht hätten, bei denen aber der letztere Cha-rakter noch so neu wäre, daß sie nicht gewagt habe, irgendeinen Punkt des Ceremoniels bei ihnen zu vernachlässigen.Allein diejenigen, zu denen sie jetzt spreche, seien die besten,die theuersten, die treuesten Freunde von ihres Mannes Hause,denen und deren Tapferkeit Peveril nicht nur jene glücklichenSiege verdanke, die ihnen und ihm in den letzter» traurigenZeiten Ruhm verschafft, sondern deren Muthe sie insbeson-dere die Erhaltung des Lebens ihres Anführers schuldig wä-ren, selbst als er keine Niederlage abwenden konnte. Einoder zwei Worte des herzlichsten Glückwunsches zur glücklichenWiederherstellung der königlichen Familie und Negierungvollendeten Alles, was sie hinzuzusctzen wagte, und mit einergefälligen Verbeugung gegen die Versammlung setzte sie einGlaS an ihre Lippen, gleichsam zur Bewillkommnung ihrerGäste.

Die Balken des alten Schloßsaals von Martindale erbeb-ten sogleich von einem lautern und Hellern Ruf, als von demsie so eben erst gezittert hatten, und die Namen des RittersPeveril vom Gipfel und seiner Gemahlin wurden unter demSchwenken der Mützen und Hüte und unter allgemeinenWünschen für ihr Wohlsein und Glück auSgerufen.

Unter diesen frohen Aussichten entfernte sich Lady Peverilaus dem Saale, und gab dem Jubel des Abends freien Spiel-raum.

Die Unterhaltung der Puritaner war von einer andern