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Diese Besorgnisse waren nicht ganz ungegründet. Umsonsthatte der Haushofmeister die königliche Fahne mit ihrem stol-zen Motto „'kamlem lrmmpluws" (endlich siegreich) an einemder großen Thürme, welche zur Seite des Haupteingangesstanden, aufgesteckt; während von dem andern das PanierPeverils vom Gipfel flatterte, unter welchem Viele von denen,die nun naheten, während des wechselnden Bürgerkriegs ge-kochten hatten. Umsonst wiederholte er seinen lauten Ausruf:„Willkommen, edle Ritter und Herren, willkommen!" Esentstand ein dumpfes Murmeln unter ihnen, daß das Will-kommen aus dem Munde der Gemahlin des Obersten, nichtaus dem eines Domestiken, hätte kommen sollen. Sir JasperCranbourne, der sowohl gesunden Verstand, als Geist undMuth besaß, und die Beweggründe seiner schönen Base wohlkannte, auch allerdings von ihr über alle von ihr angenom-menen Einrichtungen war zu Rath gezogen worden, fand dieLage der Dinge so, daß keine Zeit zu verlieren war, die Gästein's Speisezimmer zu führen, wo Tafelgcnüffe aller Art, wo-für die Lady so reichlich gesorgt hatte, ihre Aufmerksamkeitvon diesen Gegenständen ablenken konnte.
Der Kunstgriff des alten Kriegers gelang im höchstenGrade. Er nahm den großen Eichenstuhl ein, auf dem derHaushofmeister bei seinen Amtsgeschäften zu sitzen pflegte, undnachdem vr. Dummerar ein kurzes lateinisches Tischgebet ge-sprochen, ermunterte Sir Jasper die Gesellschaft, ihren Appe-tit zur Mahlzeit durch einen vollen Kelch auf das Wohl sei-ner Majestät zu schärfen. Im Augenblick erklangen die Glä-ser und Flaschen. Im andern Augenblick standen die Gästeauf ihren Füßen, gleich so vielen Statüen, todtenstill, abermit glänzenden, erwartungsvollen Blicken und mit ausgestreck-ten Händen, welche ihre vollen, dem König geweihten Pokale
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