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Diese Erinnerung brachte ein Gelächter auf Richard's Un-kosten hervor, der dafür bekannt, oder wenigstens im Verdachtwar, mehr Muth auf der Zunge, als im Herzen zu haben.Und da diese Art von Spötterei von Seiten des Ritters dieEmpfindlichkeit, die im dem Busen der ropalistischen Cavalcadezu erwachen anfing, glücklich gedämpft hatte, so wurden fer-nere Ursachen zum Anstoß durch das plötzliche Aushören jenerTöne entfernt, die sie als eine absichtliche Kränkung hattenauslegen wollen.
Dieß verdankte man der Ankunft der Puritaner an dergroßen und weiten Bresche, welche ehedem durch ihre siegreicheKanone in die Mauer des Schlosses gemacht worden war.Der Anblick ihrer Schutthaufen und der zerrissenen Thcile desGebäudes, von welchem aus sich allmählig ein schmaler, stei-ler Pfad wand, war dazu geeignet, im Contrast mit dengrauen und festen Thürmen und Pfeilern, die noch unverletztstanden, sie an ihren Sieg über die Festung ihrer Feinde unddaran zu erinnern, wie sie Edle und Prinzen in eiserne Fes-seln geschlagen hatten.
Aber angemessenere Gefühle erwachten selbst in dem Busendieser strengen Sectirer, als die Gebieterin des Schlosses,noch in der frischen Blüthe der Schönheit und Weiblichkeit,mit ihrer vornehmsten weiblichen Begleitung, an dem Endeder Bresche erschien, ihre Gäste mit der ihrer Einladung ge-bührenden Ehre und Höflichkeit zu empfangen. Sie hatte dieschwarze Kleidung, welche mehrere Jahre hindurch ihre einzigeTracht war, abgelegt, und war mit einem Glanz geschmückt,der ihrer hohen Abkunft und ihrem Stande wohl ziemte-Juwelen freilich trug sie nicht; aber ihr langes und dunklesHaar war mit einem Kranze von Eichenlaub und eingeffoch-tenen Lilien geziert; jenes zum Ainnbilde der Erhaltung des