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heidnischen Bewohner des gelobten Landes waren verliehenworden.
Als der laute Schall der Psalmmclodie, welcher durch dieverfallenen Mauern wiederhallte, zu den Ohren der Königs-freunde drang, um sie gleichsam zu erinnern, wie wenig sieauf die Unterdrückung ihrer Gegner zu bauen hätten, wurdevon ihnen darauf zuerst mit einem spöttischen Gelachter ge-antwortet, das man so laut, als die Lungen erlaubten, er-schallen ließ, damit cs den Psalmsängern die Verachtung ihrerZuhörer verkündigen möchte; aber Ließ war eine erzwungeneAeußerung des Parteihasses. In melancholischen Gefühlenliegt mehr, was einem unvollkommenen und bedrängten Zu-stande entspricht, als in fröhlichen, und wenn beide in eineBerührung gebracht werden, so siegen meistentheils die erster».Wenn ein Leichenbegängniß und eine Hochzeitprozession uner-wartet zusammenträfen, so wird man mir gern einräumen,daß die Fröhlichkeit des letzteren bald Etwas von dem düsternTon des erstem annehmcn würde. Aber die Adeligen undRoyalisten hatten überdieß Mitgefühle von einer andern Art.Die Psalmmelodie, welche ihnen jetzt in's Ohr drang, war zuoft gehört worden, und bei zu vielen Gelegenheiten dem vonden Widerspenstigen gewonnenen Siege vorhergegangen, umvon ihnen, selbst bei ihrem Triumph, ohne Gemüthsbewegunggehört werden zu können. Jetzt entstand eine Pause, deren sichdie Partei selbst in etwas zu schämen schien, bis das Still-schweigen durch den alten wackern Ritter Jasper Cranbournegebrochen wurde, dessen Tapferkeit so allgemein anerkanntwar, daß er selbst solche Regungen frei gestehen durfte, welcheLeute von einigermaßen zweifelhafter Herzhaftigkeit zu be-kennen, unklug gefunden haben würden.
„Ha ha!" sagte der alte Ritter, „kein Tropfen Wein soll