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welches die Meisten unter uns als eine überflüssige und sünd-liche Verführung zur Schwelgerei und zum unmäßigen Genußstarker Getränke betrachten, und wenn man/ wie gelehrteGeistliche thun, diese Sitte von den blinden Heiden hcrleitet,welche beim Trinken ihren Götzen etwas von ihrem Weineopferten und sie dabei anriefen, so kann man mit Recht sa-gen, daß darin etwas Heidnisches liegt, das an die Anbetungdes Teufels gränzt."
Lady Peveril hatte schon flüchtig Alles erwogen, waswahrscheinlich Mißhelligkeit in das bevorstehende Fest bringenkönnte, aber diese allerdings lächerliche, jedoch bedenkliche Ab-weichung in den Ansichten und Gebräuchen der verschiedenenParteien der Gäste war ihr gänzlich entgangen. Sie suchtedaher ihren Gegner zu besänftigen, in dessen gerunzelterStirne sie eben keine Neigung las, eine gefaßte Meinungaufzugeden. '
»Ich gestehe Euch zu, lieber Nachbar," sagte sie, „daßdieser Gebrauch wenigstens überflüssig ist, und nachtheilig seinkann, wenn er zur Unmäßigkeit im Genuß des starken Ge-tränks führt, welche, auch ohne solche gesellschaftliche Unter-haltung leicht genug zu entstehen pflegt. — Allein ich denke,wenn er diese Folge nicht hat, so ist er etwas Gleichgültiges,gewährt eine gleichförmige Gelegenheit, unfern Freunden un-sere Glückwünsche, und unserem König unsere treue Ergeben-heit auszudrücken. Und ohne Jemand meine Meinung auf-drängen zu wollen, so sehe ich doch nicht, wie ich meinenGästen und Freunden die Freiheit, dem Könige oder meinemManne nach alt-englischer Sitte eine Gesundheit zuzutrinken,verweigern kann "
„Gnädige Frau," crwiederte der Major, „könnte das Alterdie Sitte empfehlen, so wäre das Papstthum eine der älte-