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21 (1852) Peveril vom Gipfel
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des Kindes zu sein. Wenn das Kind nicht in des VatersHaus geht, so soll es in dem weinigen bleiben, und da Ihrdie Dünste der niedern Gründe fürchtet, so werdet Ihr hoffent-lich oft hieher kommen, sie zu besuchen."

Es ist bekannt, daß Diejenigen, deren Familien lange durcheine so verhängnißvolle Krankheit verfolgt werden, als in derseinigen geherrscht hatte, gleichsam abergläubisch in Hinsichtihrer tödtlichen Wirkungen werden, und dem Ort, den Um-ständen, und der eigcnthümlichen Pflege vielleicht weit mehrzuschreiben, als durch dieselben zur Abwendung der gefähr-lichen Folgen einer krankhaften Constitution in irgend einemFalle beigetragen werden kann. Lady Pcveril wurde diesenEindruck bei ihrem Nachbar wohl gewahr; sie sah, daß seineNiedergeschlagenheit, das Uebertriebene seiner Sorge, dasFieberhafte seiner Befürchtungen, die Zurückgezogenheit unddüstere Einsamkeit, worin er lebte, gerade das Nebel herbei-führcn mußten, welches er unter allen am meisten fürchtete.Sie bedauerte ihn, sie war dankbar für den ehemals aus sei-nen Händen empfangenen Schutz; sie war durch eigenesInteresse an das Kind selbst geknüpft worden. Welches weib-liche Wesen fühlte sich nicht zu dem hülflosen Geschöpf hingc-zogen, das es gepflegt und aufgezogen hat? Und überdiesbesaß sie auch ihren Theil menschlicher Eitelkeit, und war stolzdarauf, durch ihre eigene Geschicklichkeit die wahrscheinlichenAnfälle der in der Bridgenorth'schen Familie so eingewurzel-ten Erbkrankheit abgehalten zu haben.

Major Bridgenorth selbst fühlte dies, und während dieFreudenthräne in seinem Auge verriet-, wie gern er den Vor-schlag der Lady Pcveril annähme, so konnte er sich doch nichtenthalten, die ihren Plan begleitenden Ungelegenheiten zu be-merken, wiewohl in dem Tone Dessen, der sich gern widerle-