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21 (1852) Peveril vom Gipfel
Entstehung
Seite
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Sie beschloß, ebenso mit der kleinen Waise zu verfahren, undder Erfolg war glücklich. Durch einen sparsamen Gebrauchder Arznei, durch freien Genuß der frischen Luft, durch feste,doch vorsichtige Aufmunterung und Beförderung der Thätig-keitcn der Natur, nahm das schwächliche Kind unter derPflege einer trefflichen Amme allmählig an Stärke und Leb-haftigkeit zu.

Sir Gottfried Peveril war, wie die meisten Leute vonseinem offenen und gutmüthigcn Temperament, von Naturein Kinderfreund, und nahm so viel Theil an den Leiden sei-nes Nachbarn, daß er gänzlich vergaß, daß derselbe ein Pres-byterianer war, bis es nothwendig ward, das Kind von einemGeistlichen dieses Bekenntnisses taufen zu lassen.

Dies war ein kritischer Fall. Der Vater schien unfähig,eine Anordnung zu treffen, und daß die Schwelle des SchlossesMartindale von dem Fußtritt eines Geistlichen von abweichen-dem Glauben entweiht würde, war ein Gegenstand des Ent-setzens für den rechtgläubigen Eigenthümer. Doch so großwar der Einfluß der Lady Peveril auf die Vorurtheile ihresGemahls, daß er sich bewegen ließ, die Ceremonie in einemabgelegenen Gartenhause, das eigentlich nicht in den Bezirkder Schloßmauer gehörte, vornehmen zu lassen. Die Ladywagte selbst zu erscheinen, während die Ceremonie von demehrwürdigen SolSgrace vollzogen wurde, welcher einmal einedrei Stunden lange Predigt vor dem Unterhause zur Dank-sagung nach dem Entsatz Ereters gehalten hatte. Sir Peverilhielt sich sorgfältig den ganzen Tag von dem Schlosse entfernt,und bloß aus seiner großen Betriebsamkeit/das Gartenhauswaschen, räuchern, und gleichsam reinigen zu lassen, hätte mauseine Kenntniß von dem, was darin vorgegangen, muthmaßenkönnen. »