ihr und ihrer Familie im Schloß Martindale wirklichen Schutzgewährt hatte, als Moultrassie-Hall von einem Corps schlechtdisciplinirter Reiterei Prinz Rupcrt's mit Plünderung bedrohtwar. Diese Bekanntschaft war durch öftere gemeinschaftlicheSpaziergänge zur Reife gediehen, welche die Nachbarschaftihrer Wohnungen der Ladp Peveril mit Mistreß Bridgenorthzu verabreden Gelegenheit gab, und die letztere fand sichdurch den Umgang mit einer so angesehenen Dame sehr ge-ehrt. Major Bridgenorth hörte von dieser wachsenden Ver-traulichkeit mit großem Vergnügen und beschloß, die Verbind-lichkeit, so weit er ohne zu großen Nachtheil für sich selbstvermochte, durch Verwendung alles seines Einflusses zu Gun-sten ihres unglücklichen Gemahls abzutragen. Es war vor-züglich der Vermittlung des Major Bridgenorth zuzuschreiben,daß Ritter Peveril's Leben nach der Schlacht bei Worcestergerettet wurde. Er verschaffte ihm die Erlaubniß, sich übersein Vermögen auf lcichiere Bedingungen zu vergleichen, alsVielen, welche weniger widersetzliche Feinde gewesen waren,vergönnt wurde; und endlich, als der Ritter, um zur Be-zahlung der Vergleichssumme Geld zu erheben genöthigt war,einen beträchtlichen Theil seines Erbguts zu verkaufen, wardMajor Bridgenorth der Käufer, und zwar um einen höher»Preis, als irgend einem Edelmann unter solchen Umständenvon einem Mitglicde der Commission für Sequestration bezahltworden war. Der kluge Mann verlor zwar keineswegs seineignes Interesse bei der Verhandlung aus dem Gesicht; dennder Preis war bei alledem sehr mäßig, und das Grundstücklag in der Nähe von Moultrassie-Hall, dessen Werth durchdiesen Erwerb wenigstens auf's Dreifache erhöht wurde- Alleinder unglückliche Eigenthümcr hätte sich weit schlimmeren Be-dingungen unterwerfen müssen, hätte das Mitglied rer Com-
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