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Ein solcher Mann war Ritter Peveril, und seine Grab-schrift hätte nichts Auszeichnendes von ihm zu melden gehabt,wenn er nicht in Zeiten gelebt hätte, welche auch die unthä-ligsten Charaktere zum Handeln fortriffen, so wie §er Sturmauch den stillen See in Bewegung setzt. Als die bürgerlichenKriege ausbrachen, errichtete Peveril, stolz auf seinen Stamm-baum und tapfer von Natur, ein Regiment für den König,und zeigte bei verschiedenen Gelegenheiten mehr Fähigkeit, denBefehl zu führen, als man ihm bisher zugetraut hatte.
Mitten im Bürgerkriege verliebte er sich in eine schöneliebenswürdige junge Dame des edeln Hauses Stanley, dieer heirathete; und seine Ergebenheit gegen den König warseitdem desto verdienstlicher, da dieß Verhältniß ihn von ih-rem Umgänge trennte, die kurzen Zwischenperioden ausgenom-men, in welchen ihm seine Pflicht, sie in seinem Hause zu be-suchen, vergönnte. Standhaft gegen Reize des häuslichen Le-bens, die ihn seinem kriegerischen Berufe entziehen wollten,focht Peveril mehrere harte Jahre des Bürgerkrieges mit vie-ler Tapferkeit, bis sein Regiment von Popntz, Cromwell'sunternehmendem und glücklichem Anführer der Reiterei) über-fallen und niedergehauen wurde. Der besiegte Ritter flohvom Schlachtfelde und zog sich, Unterwerfung verschmähend,in sein eigenes befestigtes Schloß Martindale zurück, welchesin einer Belagerung angegriffen und vcrtheidigt wurde. Aberes litt von dem Geschütz, das Cromwell selbst gegen dasselberichtete, bedeutend, und wurde am Ende im äußersten Drangeübergeben. Sir Gottfried Peveril ward selbst zum Gefange-nen gemacht, und während er seine Freiheit bloß unter demVersprechen, ein friedlicher Unterthan des Staates in Zukunftzu bleiben, wieder erhielt, wurden seine vorherigen Vergehun-gen, wie die herrschende Partei sie nannte, durch Geldbuße