Druckschrift 
23 (1852) St. Ronans-Brunnen
Entstehung
Seite
493
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fuhr in einem ruhigen Sone mit ©elbRbeberrfcbung fori: ,,©ieglauben »ieüeicbt felbfj jeßt noch, tag eigenfiiebtige Slbftebfenmtd) in biefer Slngelcgenbett leiten; roabrfcbetnlicb autb halten©ie ftcb berecbtigi, benfelben Sirgroohn gegen mich ju nähren,mit melcbem ich, rote icb es offen befenne, jebcn Sotfcblag3hreS greunbeS aufnebme. — 3# fann es nicht änbern. —3# fann bloö biefe nachteiligen ©mpftnbungen mit einerburcftauS recbtlicben unb offnen £attblungSroeife pereinen;unb in ihrem ©eifie alfo eröffne icb 3hnen meinen 3Sor=fdblag. — 3br greunb bangt am Sfange, Vermögen unbroettlicber ©roge minbegenS eben fo febr, als fie bas Strebeneines {eben SBeltmanneS ftnb. — Sie roerben bies jugeben,benn icb roitl 6ie nicht beleibtgcn, inbetn ich garfere garbenauftrage.“

„3# fenne roenig Seute,“ erroieberte £aupttnann 3tfpl,„welchen biefe SSorjüge nicht roiinfcbenStnerib erfebeinen, unbich befenne frei, bag mein greunb barin feinen befonbern©rab bhilofophifcber ©leicbgiltigfeit jur ©ebau tragt.“

,,©o mag es benn fo fein!“ fagte Sprrel. „2lucb beroeifetin ber Sbat febon 3br eben auSgefprocbener SSorfcbtag, bagfeine »orgeblicben Slnfprücbe auf bie §>anb ber jungen Sameganj ober fag gan* auf getbgeijigen ©rünben beruhen, ba@ie ber fKetnung ftnb, bag er einroifltgen roürbe, geh febonan bem §>ocbjeittage roieber oon ihr au trennen, trenn igmnur bie 9tettlerooob’febe SSegßung gefiebert fei.“

„SOTein SSorfeblag gefebab obre 3uftimmung meines greumbes,“ entgegnete 3efpl; „aber es roäre nußloS, es ju laug»nen, bag ihr bioger 3nbaft meine fKetnung afferbingS auS=fpriebt, bag Sorb ©tljerington feine ieibenfcbaftlicbe Siebe em=pftnbei.“

»Sfun benn, ©ir,“ fuhr Sprrel fort, „fo bebenfen Sie