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23 (1852) St. Ronans-Brunnen
Entstehung
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für jmei fjferfonen in folcbcr Sage eine Heiratb notbig mürbe— bem einen Sbeil eine reiche Sepjjung ju ftcfcern — bcnanbern gegen alle llnannebmlitbfeiten einer iSffcntlidjen 95lofj=petlung ju beftbirmeit — fo mochten bocb beibe 3mecfe ganjallein burib bie blope görmliittteit bet tirtblicben ©infegnungju erreicten fein. 2Jtan tonnte im Voraus eine ©tbeibungS*alte auffefcen, roeltbe ber Sabp nicht nur etn ge,(iemenbes ©in*tommen fieberte, fonbevn eine förmliche ©ntfagung ihres ®e--mableS aller roeitern 2lnfprüc&e auf fte enthielte, ©otebeSMnge gefebeben üu jeber 3a|)rögeit, unb menn auch nitbt ge=rabe am §>ocbjeittage, boeb ebe ber Honigmonat »orüber ip.©o mürbe ber Sabp Steicbibum unb oolle greibeit rcetben,unb gefegt, 3bre Slnfprücbe pnb gültig, fo tonnen ©ie felbpben Stang ja bePimmen, ber ibr bleiben fotl.“

©ine fange plaufe erfolgte, mäbrenb rcclcber ein mecbfelmber 2luSbrucf Sprrels ©epcbiSiüge belebte, ben 3efpl forglicbbeobaibtete, ohne ibn jur Slntroort ^u brängen. ©nblicb ent=gegnete er:

„3n 3brem SSorfiblage, Hauptmann Sefpl, liegt fo 5Dtan=cbeS, morin einjugeben itb mief) perfuibt fühlen tonnte, ba ereinen fcbtdlicben SluSroeg, jenen gorbifeben finoten üu Iöfen,barjubieten febeint, unb jugleicb einen Vertrag enthalt, burd)tpeleben 3D?iß iDtombrap’S fünftige Stube einigetmaapen gefiebertmäre. 2lbet itb mürbe eher einer eingefangenen Statter trauen,als Shrem greunbe, menn t<b ihn nicht mit ben pärtPen 55an=ben beS eignen SnterePeS gefeffelt fähe- Ueberbem bin i(bgemip, jene unglüdliche Sabp mürbe es nie überleben, mitihm in biefer 2Irt Pon Sterbinbung ju Pehen, märe es autbnur ben Slugenblict lang, bet pe jufammen »or bem Stltare»ereinte. Ueberbem gibt es noch anbere ©inmürfe—“

©itb felbp unterbrechen^ ftbroieg er einen Slugenbltct, unb