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23 (1852) St. Ronans-Brunnen
Entstehung
Seite
352
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Um ihm ©elegenöeit geben, ft'e unbemerfter ju fprechen,eilte bie Same in eine jener altmobifcben biefbeiaubten oer=borgenen Serftecfe, bie man oft in ©arten fxnbet, welche benenp ©haro--(£aftle äbnücb ftnb; unb mit bem ©hawl einiger*ntafjen ihre ©efichtdpge oerhüdenb, ftanb (ie bor f>errn Sar=gilt in bem jweifelfjaften Sichte, ben bad grüne befchattenbeSach einer himmelhohen fftlatane gemährte, unb fchien berOerhetficnen fWittbeilung p harren.

5)?it bringenbem, nacbbrütfltchen, aber leifen Sone, wie3emanb, ber nur »on bem, p welchem er fpricht, oernommenwerben will, fagte ber ©eiftlrche: „Ser Stuf fagt, Sie rootl*ten (ich »erheirathen!“

SKit einem fo gleichgültigen Sone, bah er ben gragenbenin bad größte ©rftaunen p oerfejjcn fchien, entgegnete fte:„Unb ift etwa ber 3tuf fo freunblich, auch hinpjufejjen, mitwem?“

fTOit feierlichem Sone begann jefct 5D?r. Sargill: „Sungedgrauenaimmer, hätte man mir biefen Seicbtftnn eiblich betheuerf,ich würbe nie baran geglaubt haben! SBergajjen ©ie ganj bieSerhältniffe, in welchen ©ie ftch beftnben? SSergajjen @te,baß mein SBerfprechen ber SSerfchWtegenheit, oielletcht auch fofchon fünblich genug, immer nur bebtngungdweife gelciftetwarb? — ober glaubten ©ie, bah ein fo in Gcinfamfeit p*rücfgepgened SBefen, ald ich, fl<*nj ber ffielt ablterben fönnfe,währenb ed noch auf ihrer Oberfläche oerweilt? (gefahren©ie, junge Same, bafj, wenn ich auch in ber Shat ben greu*ben unb bem gewöhnlichen Sretben ber ffielt abgeftorben bin,ich um fo mehr ber Erfüllung meiner Pflichten lebe.“

„2luf meine @hre, ©er,“ antwortete bie Same, „wenn ed3hnen nicht gefällig ift, ftch beuilicher p erblären, fo bleibted mir unmöglich, 3hnen p antworten, ©ie fprechen oiel p