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23 (1852) St. Ronans-Brunnen
Entstehung
Seite
308
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lung awifcßen uns foll als fo abgefctleffen *u betrachten fern,als wäre ict> ein regierenber |?err, ber bie ©eßmeßer einesbenachbarten Potentaten jur @he begehrt, welche er, bet fürft-licßen (Stilette gemäß, Bot'her weber fab, noch gefeben habenfonnte. 3$ toar ganj offen gegen Sie, unb habe 3bnen be«wtefen, baß meine jefcigen Orünbe, biefe Unterbanblung an«julnüpfen, nicht Bon ber Perfon, fonbern Bon ben ©üternVerrühren; wenn ich P?iß SKowbrap erff fennen werbe, jweißeich nicht, baß es ßcß anbers gehalten wirb. 3<h horte, baßße eine Schönheit fein foü.“

„2lber leiber eine ber farblofeßen, SWptorb!“ erwiebertePfowbrap.

„@ine ftßöne Sarbe iß ber erße Sieij, ber in ber mobi«feßen SOBelt untergeht, unb jugleich am leiibfeffen ju er«fefjen iß.“

„Slber bie eigenthümliihfeiten ber Pfenfcßen fonnen, ohnebaß einer Bon beiben bie ©cßulb baoon tragt, nicht überein«ßimmen! — 3<b Bermuthe, ew. Iterrlicßfeit haben ßch nachmeiner ©chweßer erfunbigt. ©ie iß liebenSroürbig, gebübet,gefüßlooH unb hochßnnig. — ßlber bennoch“ —

„Sch Berßebe ©ie, P?r. Pfowbrap, unb will 3ßnen bie«Kühe erfparen, ßcß ju erflären. — 3$ hörte, baß 9J?iß P?OW«braß in einiger fnnßcßt etwas — ©eltfames — ja, wenn ichmir ein ßärferes ßßort erlauben will — etwa« SEBunberlicheSin ihrem Seneßmen hat. — ®aS thut nichts. — ©ie brauchtum fo weniger ßteues ßch anjueignen, wenn ße eine ®räßnunb eine ©ante nach ber Ptobe wirb.“

„3ß bas 3ör @rnß, Piplorb ?“ fragte PJowbrap.

„3ch will Shnen meine Pteinung ganj offen barlegen. 3chbeßfce ein fehr gelaffenes ©emüth unb einen fröhlichen ©inn,unb lann letcßt benen, mit welchen ich lebte, einen großen