Druckschrift 
23 (1852) St. Ronans-Brunnen
Entstehung
Seite
146
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geregt bin, unb »tel plaubere, fein ftnfierea ©tirnrunjelnjiiietnb ju freuen. — 3lbet er liebt mich, wenigfiena benleich ea, weil ich gewiß bin, baß ich ibn liebe; ba »erfucße ichea benn, mich bort unter jene STOenftßen ju milchen, ißre Sborsßeiten au ertragen, unb Slttea wobl überlegt, ich fübre baa^Joffenfptel biefeö Sebena wunberbar gut burdt. — @;e mtffenja, wir ftnb nur ©ebaufpieler unb bie 333elt ift nicbtd ala baaXbeater felbß.“

„Unb trüb’ unb traurig fiel unfere Stolle aua,“ rief Spr=rel, befTen bitterer ©tbmera ihn unwitlfürlicb ju biefem '-tiua»ruf binriß.

„©eroiß, fo war ea! — Slber Sprrel, war ea jemala an=bera bei SBerbinbungen, welche Sugenb unb Sfjorbeit fcbtoß ?Sie wiffen, wir wollten 93eibe ©begatten werben, ala wirfaum ber ifinbbeit entwacbfen waren. — 2Bir batten fcboitala Unmünbige ben Seibenfcbaften unb tborictten Stieben berSugenb una binaegeben , beßbalb ftnb wir gealtert »or ber3eit, unb ber SBinter unferea Sebena finit herab, ebe ber©omnter (tcb recht entfaltete! — G Sprrel, oft, febr oft habeich batan gebaeßt — fo oft barüber nachgefonnen! — o §>im=mel, wann wirb bie 3eit fommen, wo ich fähig fein werbe,an irgenb etwaä Slnberea ju beulen ?“

©itterlict) feufjte baa arme junge SDtäbcben, unb ihreSbränen ßromten fo überfließenb herab, wie ea wabrfcheinlicbfeit langer 3eit nicht ber ffall gewefen war. Sprrel ging anber ©eite bea ^Jferbea, welchea ben SOBeg nach ber £>eimatbeinfehlug, unb noch immer lonnte er nicht mit ftcb einig wer*ben, waa er ©lara fagen füllte, ohne ihre leibenfcßaftlieben©mpfinbungen unb feine eignen ju febr aufauregen. 2lUea,waa er früher beabjtebtigt haben lonnte, ihr mitautljeilen,war jefct bureb bie ©ntteefung, baß ihr Serfianb mehr unb