Druckschrift 
23 (1852) St. Ronans-Brunnen
Entstehung
Seite
89
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S9

genommen märe. — 2Bte benn, menn bie gngere Same »löfc=lieh hinein gleiten möchte? SBürben ©ie ben SDtuth haben,bem ©eig in’ö 2Ingegcbt au fchauen, Th. ©hrrel? — 3#» »ergcbere ©ie, gan* unmöglich tg bafl nicht.“

„SSafl ig nicht gan* unmöglich, Sab» f)3enelope?“ fragteSEprrel mit einigem Gcrgaunen.

„Qcrfcörecfen ©ie fchon? — 3a bann •fürchte ich, bag ©iebte furchtbare 3ufammenfunft nicht ertragen merben.“

„^Belege 3ufammenfunft? SDBen ermartet man?“ fragte£»rrel, unfähig feine Steugierbe ganjs ju unterbrüden, obmohter baö ©anje für einen ©chera ber Sab» anfah.

„SEBie ich entpcft bin,“ rief fte, „bag ich enbltch bte ©teOe,mo ©ie »ermunbbar ftnb, getroffen habe! Srmartet? — fagteich ermartet? — Stein, nein, nicht ermartet! —i ©ie gleitet gleich bet 9icicf)t, ton Snub jti Ennb

ttnb eigner 3<iul>cr liegt in ifjrer D?ebe.

Slber fommcn ©ie. 3cj?t gehören ©ie mir auf ©nabeunb Ungnabe, unb ich null grogtnüthtg fein utib mich erflä*ren. — SBSir nennen — »ergeht geh unter unö — 5D2tg GülaraüKombra», bie ©tgmeger beö jungen ©entleman, ber junächgbei 50?ig parier ggt, bie gngere ©ame, unb jener ©ifc ig fürge aufbemahrt. — ©enn man hatte ge ermartet — nein,nicht ermartet! — 3$ »ergeffe fchon mieber! — Slber manglaubte eö fei möglich, bag ge unö heute beehre, ba unfere©efettfehaft gerabe fo grog unb fo anaiegenb ig. — 3br 55ru*ber ig ber ©utöherr beö Orteö — unb fo jotlt man ihr bie, Imflicgfeit, ge alö ben auögejeichnetgen @ag ju beganbeln,

unb rceber Sab» 23infö noch ich roenben etmaö bagegen ein.— <£ö ig eine fonberbare junge fgerfon, Slata SOTombra» —ge unterhält mich fehr — ich bin immer fehr erfreut ge jufehen.“