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Ist Cönen wirklich ermordet worden? : Eine Frage an Zergliederer ; Nebst allen darauf Bezug habenden Aktenstücken
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geronnene Zustand des Bluts in den Hautgefäßen einestobten Körpers, scy er eines Menschen oder Thiers, derNormalzustand ist, darum mußten wir doch dieses, alsangenommen, voraussctzen. Dieses wissen Sie auchalle, meine Herren, aus Ihrer Haushaltung; das istalso nichts Neues; darum überging ich es, mit so vie-lem Andern, aus der nämlichen Ursache. Nur nochein Wörtchen über das czuicl pro c;»o, was Herr vonWalrher uns vorwirft, als Gewohnheit aus der Kran-ken-Praris in die gerichtliche Medizin überzutragen.Meine HH. Geschwornen! höchst unverzeihlich wäre esschon, einem Kranken ein ^niel pro czno geben zu wol-len, und noch unverzeihlicher, ein solches vor den Ge-richtshof zu bringen. Wenn ich wohl einem unheil-baren Kranken Trost statt Arzneien gebe; wenn ich ei-nem furchtsamen Kranken gegen meine Ueberzcugung sa-ge, er leide an Lebcrvcrsivpfung, statt an Leberverhär-tung, so kann dies doch gewiß keinem Vorwürfe unter-worfen werden; wenn ich aber starr Heilmittel Gift ver-schriebe, oder mich hier gegen meine Uebcrzeugung aus-sprache, so wäre dieS ein nicht zu verzeihendes Beneh-men, so wie der Vorwurf unverzeihlich ist. Nun aberkein Wort mehr über Hrn. v. Walthers Aeusserungen,weil er nicht mehr anwesend ist; nur werden Sie sichselbst erinnern, daß er heute und so eben nachgegebenhat:

a) die Sugillatioucn könnten als solche und nichtals T o d tenfl e ck e n anzusehen seyn;

2) die besprochenen Verletzungen könnten im Lebengeschehen seyn;

g) daß er jedoch die Todesursache nicht habe auffin-den können.