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Ist Cönen wirklich ermordet worden? : Eine Frage an Zergliederer ; Nebst allen darauf Bezug habenden Aktenstücken
Entstehung
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ganz ähnliches Instrument entstände». Nun endlich hater einmal die Kante der Rückseite, welche eingewirkt ha-ben soll, namhaft gemacht, und zwar als solche dierechtseitige Kante bezeichnet. Diese späte Erklärung istsehr unglücklich gewählt. In dieser Anlegung paßt dieWundsorm durchaus nicht zu der Gestalt des Bandmes-sers; sie bilden in derselben zwei ineinander mit ihrerConverität zugekehrte Bogen, die sich natürlich nur ineinem Punkte berühren können. Der Hr- KreisphysikusServaes hat sich des Ausdrucks bedient:die WundeNro. 8 sey sogar in der Stirnmuskel eingedrungen."Früher sollte ja dieselbe bis auf die Beinhaut eingedruu-gen seyn. Den Mangel an Knochenverletzung erklärtederselbe daraus, daß die Wunde nicht bis auf die Kno-chen selbst eindringe. Wie oft aber sehen wir die bedeu-tendstenKnochcnverletzungen bei ganz oberflächlichen Wun-den, ja sogar ohne alle Trennung deS Zusammenhangsin dem Gewebe der Haut. Auch drang ja am unternWinkel die Wunde wirklich bis auf den Knochen, we-nigstens bis zur Beinhaut ein: warum war nun an die-ser Stelle der Knochen nicht verletzt? Die von mir be-hauptete Unrichtigkeit der Beschreibung der Wunde Nro.8 gesteht er zu, er hat sie wenigstens nicht widerspro-chen. Auch scheint er selbst anzunehmcn, daß die Bil-dung des innern Wundrandes auf ein anderes Instru-ment als jene des äußern Mundraubes hindeute: wasdoch wohl nicht anders zu deuten ist, als wenn manannimmc, die Wunde habe nach ihrer ersten Entstehungbedeutende Veränderung erlitten, und sie befinde sichnicht mehr in ihrem ursprünglichen Zustande. Er ge-steht , die Entstehung der übrigen Wunden nicht erklärenzu kenne»: wie soll man hiebei die apodiktische Gewiß-