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dieser. Die Herren Obduzenten untersuchten nichr denZustand der Venen am Halse, der Earotiden, der gro-ßen Nervenstämme, die dorr verlaufen, besonders derzurücklaufende» Nerven, der Kehlkvpfknorpeln, den höher»oder tiefem Stand des Kehlkopfes selbst, die Beschaf-fenheit der Stimmritze, die Stellung des Kehldeckels, ober aufgerichlet oder gegen die Srimmritzenbänder ange-drückt war, den Instand des luftzelligen Gewebes inden Lungen, die spezifische Schwere derselben; — sie ge-ben uns keine Nachricht darüber, ob die Lungen bei derZerschneidung den gewöhnlichen knisternden Ton hörenließen, worauf Larrey ein besonderes Gewicht legt, —ob bei der Eröffnung der Brusthöhle das gewöhnlicheEinstrvmen der auffern Luft oder statt dessen ein Aus-strome» faulender Luftarten statt gefunden habe. Istdas letzte der Fall, so pflegt auch bei Ertrunkenen we-der Wasser noch Schaum in den Luflröhrenzweigen ent-halten zn feyn.
Ueber die Blutergießnng in der Brusthöhle hat derHerr Kreisphysikus 1)r. ServaeS, und (was sonderbarist) mit ihm haben zugleich die Herren Doktoren Schnei-der und Riedel und der Herr Chirurgus Lerour ihreMeinung geändert. Früher leiteten sie die Blutergie-ßung von der Erdrosselung her: und diese Meinung wur-de in der Hamacherschen Assise als richtig angenommen.Jetzt wird diese Blutergießung nicht mehr von der Er-drosselung, sondern von der Hirnerschniterung, mit wel-cher eine Lungenerschütnmng verbunden gewesen feynsoll, und von dem Sturze auf das Hinterhaupt hergc-leitet. Daß diese Blutergießnng nicht die Stelle der man-gelnden Merkmale des suffocatorischen Todes vertretenkönne, habe ich schon in meinem Gutachten »»wider-