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Ist Cönen wirklich ermordet worden? : Eine Frage an Zergliederer ; Nebst allen darauf Bezug habenden Aktenstücken
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geronnenen Zustande des Blutes in den Sugillationenam Hinterhaupt, am Nacken, am Halse und der Brust.Ohne Zweifel konnten sie auch hierüber, weil die Leichegefroren gewesen und wieder aufgcthaut war (denn dasBlut gefriert auch), «icht mit Zuverlässigkeit urtheilen.Sie sprechen eben so wenig von einer genau begrenztenGestalt der Blutaustretungen. Die Blutaustretung inder Augenbraune hatte diese bestimmt nicht: sie wardifus. Solche wahre oder scheinbare Blutgcschwülsiesieht man oft am Kopfe von Leichen, welche stark her-umgestoßen und gerüttelt worden sind, besonders wennihre Todesart eine bedeutende Ueberfüllung der Blutge-fäße des KopfeS mit sich brachte. Von den Blutergie-sinugen am Halse werde ich unten sprechen.

Da nun die bestimmten Angaben über die näherenCharaktere jener Blutergießungen gänzlich fehlen, so fin-de ich cS nicht nur nicht erwiesen, sondern nicht einmalwahrscheinlich, daß Cvnens Kopfwunden im Leben ent-standen siyen. In meinem Gutachten behauptete ichdiese Wahrscheinlichkeit, läugnete aber die Gewißheit.Jetzt da der Thatbestand so weitläufig erörtert, und dergeronnene Zustand des ergossenen Blutes rc. gar nichtzur Sprache gebracht worden ist, muß ich auch dieseWahrscheinlichkeit läugnen, und eS ist mir sogar dasEntgegengesetzte wahrscheinlich : nämlich, daß EönensKopfwunden nicht während des Lebens entstanden seyen.

Waren denn aber jene Blutergießungen beträchtlich?Der Hr. Kr.-Ph. Oe. Servaes nennt die in der Augen-braune eine begonnene.

Or. Servaes (unterbrechend) : ich habe gesagt, inderen Umfang die Vlutaustretung begann rc.

Or. v. Walthet: Ich habe mir nicht erlaubt, den