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dasselbe nicht einmal blos gelegt hatten und folglichauch nicht sehen konnten?
An CönenS Schädel befinden sich zwei im Obduktions-Protokoll gleichfalls nicht bemerkte Erostosen. Diese inVerbindung mit der ungewöhnlichen Dicke des Hirn-schädels, der Mißfärbigkcir desselben, lassen aus einenkranken Zustand der Schädelknochen schließen, eine An-deutung , die vielleicht zu weitem Untersuchungen dieVeranlassung und Gelegenheit geben konnte. Was beiGelegenheit dieser Erostosen Herr Hofrath Seibold vonihrer Entstehung aus verstärkter, überwiegender Repro»dukrionskraft spricht, lasse ich dahin gestellt seyn: wieaber bei dieser Gelegenheit das Gallische System zurSprache kommen könne, ist mir unbegreiflich.
Ich kann meine Betrachtung über Eönens Kopfwun-den nicht schließen, ohne noch einmal auf die WundeNr. 7 zurückznkommen. Sie ist die bedeutendste vonallen: gegen sie verschwinden die übrigen Wunden ins-gesammt in Nichts: — eine Wirklich gräßliche Wunde,nicht von der Größe eines Laubthalers, wie im Obduk-tions-Protokoll zu lesen ist, sondern von weit beträcht-lichem, Umfange. Es fehlt hier ein großes Stück ausden Hautdecken, und aus der sehnigen Schädelhaube.Wohin ist dies gekommen?
Sollte nicht diese große mit so bedeutendem Substanz-verlust verbundene Wunde am Ende noch das Wort deslangen Räthsels seyn? Ist Ebnen an eiuer Kopfwundegestorben, so ist er ohne Zweifel an dieser (Nr. 7) ge-storben. Allein diese Wunde, die zu dem Bandmesser-schlage nicht passen will, die daher höchst unbequem ist,schaffen sich die Herren Obduzenten und alle übrigenverehrten Prävpiuanten mit der kurzen Erklärung weg.