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Ist Cönen wirklich ermordet worden? : Eine Frage an Zergliederer ; Nebst allen darauf Bezug habenden Aktenstücken
Entstehung
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de, durch welche Muskel» und an welchen Stellen siedurch dieselben eindrang. Die runde Oeffnung, welchesie am untern Winkel in der Tiefe besitzt, paßt wiedernicht gut zu der Form des untern Endes des Bandmessers.

Wunden von solcher Art wie die Nro. 7 habe ich niean Lebenden gesehen. Oft aber an Leiche» : sie waren

hier gewöhnlich durch den Angriff von Thiercn entstan-den. So sehen Wunden an Leichname» aus, an wel-chen Stücke der Haut und der unterliegenden Theiledurch Mause ausgefressen sind. Da sich die anatomischeAnstalt in Bonn gegenwärtig noch in einem altenGebäude befindet, wo es ei» Heer von Mausen giebt,so habe ich oft die unangenehme Gelegenheit, solcheZerstörungen, welche die Gefräßigkeit dieser Thiere her-vorbringt, wahrzunehmen. Da Ebnen selbst währendseines Aufenthaltes im Rhein dem Angriff der Fische,und wenn sein früher in Fäulniß übergegangener unddadurch leichter gewordener Kopf zufällig oben schwamm,und aus der Oberfläche des Wassers hcrvorragre, auchdem Angriffoon Raubvögeln ausgesetzt war, so ist es wohlmöglich, daß diese Wunde eine durch Thiere ausgesresseneist. Wir haben gestern eine andre versuchte Erklärungüber die Entstehung dieser Wunde gehört, die höchstunwahrscheinlich ist. Hr. Hvfrath Seibold hat uns rechtanschaulich die Art und Weise beschrieben, wie Hamacherden Conen hinten am Hosenbund gefaßt, und mit demKopf vorwärts und abwärts in den Rhein geworfenhaben werde, wobei sein Kopf mit dein Scheitel anrinen Stein gestoßen seyn soll. Ich halte es nicht fürnöthig, über diese Zugabe und nähere Erläuterung des Hama-cherschen Geständnisses, welche nicht z» dem an die Km'ee ge-bundenen schwerenStein passen will, etwas weiteres zu sagen.