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dies ist an der ganzen Sache noch das Beßte. — Beidieser Digression nimmt nun Hr. v. Walther Gelegen»heit, sein System über das in den Brusthöhlen gefun-dene Blut zu entwickeln, und sucht zu beweisen, daßdie Entleerung von 7 Unzen Blut auö den Bronchial-schlag- und Blutadern per Diakelesin nicht möglich sey.Meine Herren Gcschwornen! ich will Sie nich/ mit derErörterung dieser Hypoth se ermüden, ich muß Ihnenaber doch meine Meinung über diesen wichtigen Punktvortragen. —
Wer soll nicht annehmen können, daß kn einem Jedenbei dem Anblick eines auf ihn geführten mo derischenSchlages, ein Nerven-Reiz — Schrecken oder noch an-dere Affekte — statt finden müssen, die eine Anhäufungdes Bluts in den Lungen und größere Ausscheidung des-selben durch das I^areneiiz'mu intormeäium, bewirkenmüssen. Wenn ich mir nun einen kraftvollen Schlagauf den Kops, in dem Augenblick eines solchen Nerven-affekts denke, der die Lungen ausdehnt, mit Blut an«häuft, und dasselbe in die Lungenvenen mit vermehrterKraft hinübcrtrei'bt, so ist es doch gewiß, daß die mech-anische Wirkung des Schlags auf den Kopf, eineRepulsivkrafc auf die Lungen hervorbringen muß, be-sonders , wenn das Herz (in S^swlo) in der Zusammen-ziehung seiner Ventrikeln begriffen ist. Denn man mußstch den einwirkenden Affekt als solche Potens denken,welche die Bewegung des Herzens acceleriren und retar-diren kann. — Meine Herren Gcschwornen! Sic könnenstch selbst davon überzeugen: denken Sie sich nur einensolchen Schlag aus Sie herabfallcn; wie Sie de»den Mund aufsperren, einen Vorrath von Luft einath-n>en, die Brust ausdehnen, so wie das G.hirn, um