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Ist Cönen wirklich ermordet worden? : Eine Frage an Zergliederer ; Nebst allen darauf Bezug habenden Aktenstücken
Entstehung
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leitet (die im Anfänge doch mir allein die Identität be-zweckte), als den Aerzten gemacht wird, eben so unge-gründet , als die Behauptung:daß eine kunstgemäßeBeurtheilung des Kdrperzustandes, und wohl auch dieFällung eines richterlichen Erkenntnisses unter den ge-gebenen Umständen sehr erschwert sey." Diese Beschul-digung ist auf einen falschen Vordersatz gegründet, undich möchte sie nicht allein stark, sondern selbst frevelhaftnennen. Es ist ganz natürlich, daß die HH. Obdu-zenten keinen Eindruck bei der sugillirren Stelle gefundenhaben; denn in dem Umkreise, wo der Druck am stärk-sten war, ist auch die Sugillation am stärksten gewe-sen. Wenn aber der Druck aufgehoben wird, wahrendnoch organisches Leben vorhanden ist, und die Eapillar-Gefaße noch thätig sind; so muß durch den Rückflußdes BlntS, und zwar von oben nach unten, vermögeder mechanischen Gesetze, nolhwendig der Druck auf dieHaut und Muskeln verschwinden; hätte aber Hamacherseine Finger auf dem Halse Cönens eingedrückt gelassen,bis auch das organische Leben, die Reactionskraft undalle Thätigkeit der Capillar-Gefaßc gänzlich erloschen ge-wesen wäre, so würde man gewiß diesen Eindruck ge-funden haben.

Die Ansicht der HH. Obduzenten und meine hier ge-äußerte Meinung erhalt aber noch durch Hamacherseigene Aussage die größte Rechtfertigung, denn derselbesagt in seinem Geständnisse vom i6. April 1817:Jch,,drückte ihm die Gurgel zu, und als ich nach einerWeile spürte, daß er nicht mehr schreien konnte, ließ ichihn los:" und in dem vom y. Mai 1817 sagt er:Ich that dies, und merkte bald darauf, daß Ebnen,,verschieden war." Der Druck auf die Kehle kann