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Ist Cönen wirklich ermordet worden? : Eine Frage an Zergliederer ; Nebst allen darauf Bezug habenden Aktenstücken
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rien ausgestellt hat; in solchen aber nur größtentheiksWiederholungen sind, so übergehe ich sie hier; eben sodie Auslegung, welche er bei der Wunde Nr. y über dieBedeutung des Ausdrucks: gequetschte Wunde undQuetschung gemacht hat. Ich soll mich über dieSchorfwunde Nr. y gar nicht erklärt haben, welchesich bezweifle, da ich wohl weiß, daß ich sie der Reihenach alle gewürdigt habe; indessen ist es möglich, d..ßeine Verwechselung mit jener Wunde unter Nr. 8 beimAufzeichnen vorgegangen ist. Ich habe mich dahin er-klärt: daß diese Verletzung durch das Auffallen desBandmesserö bei der Verletzung unter Nr. 8 geschehenseyn könne, ja selbst bei und mit dem Schlage zugleicher Zeit, aber nicht mit der Schneide, sondern mit derRückseite des Landmessers, weil die Wunde geschorftist. Es ist damals auf diese Verletzung wenige Rück-sicht genommen worden, weil sie nicht lebensgefährlichist. Jetzt aber kommt es auf die Frage an, ob sie mitdem Geständnisse Hamachers übereinstimme, und dieseFrage bejahe ich.

Was die Verletzung Nro. io betrifft, so hat sich beider gestrigen nähern Untersuchung herausgestellt, daß eseine Rißwunde sey, welche, wie ich mich auch bereitserklärt habe, gleichzeitig mit der Wunde Nro. 8 und ymit der obern oder untern Spitze des Bandmeffers beidem Zurückziehen desselben gemacht seyn könne. Meineausgestellte Hypothese, daß diese Verletzung nach demTode durch einen Eiskristall angebracht styn konnte, hatHr. v. Walther selbst in dieser neulichen Frage erwiesen,denn er sagt:Die Wunden können nach dem Todebluten, wenn das Blut angefangen har, sich zu zer-setzen, dadurch rarefacirt zu werden, und freilich in einem