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weggetriebene Blut den rothen Hof bildete; dieses hatsich nun eben auch auögemittelt. Bei Herausnahmeund Besichtigung des Kopfes haben sich am Hinterhaupt«zu beiden Seiten 2 ähnliche Protuberanzen gezeigt, wel-che Galt für Organe halten würde. — Mein College,der verstorbene Medizinalrarh Graach, har sie für indivi-duelle Natureigenheiten gehalten; ich glaube, es sindeben solche Knochenerhdhungen, wie in den weichen Thei-len Warzen, Muttermale, und ähnliche Auswüchse ent-stehen; weil das Cranium dick ist, und davon Z bis 4gleichförmig vorhanden sind. Hr. v. Walther hält siefür Erostosen, und das hat auch vieles für sich; dennsie sind in ihrer Mitte von elftnbcinarriger Lonsisteuz, wo-nach der pothe Hof als normal gedacht werden muß.Wahrscheinlich rühren sie von früherer Rachitis, undspäterem Substanzüberschuß her, wovon uns Boyer meh-rere Beispiele ausgezeichnet hat. — Was die unter Nro.54 beschriebene, geröthetr Stelle des Hinterhauptbeinsbetrifft, so kommt mir die Erklärung des Hrn. vonWalther doch etwas zu gesucht vor; denn, wen» auchdie HH. Obduzenten das Ganze statt eines Theils des-selben genannt haben, so verstanden sie gewiß nur dieBeinhaut darunter. Sie sagen:
„in dem Aellengewebe des Hmterkopfes war, bis zum„Hals und Nacken herab, Blur ausgetreten, und„selbst das Hinterhauptbein stark gervthet,"und ferner:
„daß der wahrscheinliche Fall oder Schlag ans dem„Hintcrkopf diese Blutauskretung verursacht habe;"hieraus folgt:
„daß diese mit großer Gewalt geschehen seyn müsse,