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heran getreten wäre; das gebrauchte kurze Instru-ment, und die Nahe hat aber mir die erschütterndeKraft, aber der änffern Form der Wunde nach,im höchsten Grade, erzeugt, die nun wieder für das Ge-hirn am gefährlichsten ist.
Hr. v. Walther will den Schlag mit dem Baudmes-ser auf die unter Nro. 7 aufgeführte Wunde angewen-det wissen; weil aber an derselben die Kriterien: ob sieim Leben oder im Tode angebracht worden, zweifelhaftsind, so sind wir über dieselbe weggegangen; habenaber diese Verletzung als stachen Hieb mit dem Band-meffer für möglich gehalten. Ich halte es aber auchfür möglich, daß sie beim Schleifen ins Wasser oderaus demselben, oder durch Eisschollen im Rheine ent-standen seyn kann, denn die Wunde ist als gerissene,nicht als scharfe Wunde beschrieben; möglich bleibt esselbst, daß die bei der Leiche gefundene Planke dieseeben so, wie die Wunde Nr. 9 angebracht haben kann.
Ich wende mich jetzt an die dritte Frage: Ich könntedieses Kapitel über Hirnerschütterung und ihre Tödtlich-keit füglich übergehen, denn ich bin mir Hrn. von Wal-ther ganz darüber einverstanden , daß sie die dunkelsteLehre in der Chirurgie, so wie die der Apoplexie in derMedizin ist, und s priori nicht leicht nachgewiesen wer-den kann; aber eben deswegen muß uns die Erfahrung bei derEntscheidung der Frage leiten : kann man die Heilung solcherFalle mit Gewißheit vorher bestimmen. Die praktische Chi-rurgie, so wie gerichtliche Medizin beantworten dieseFrage vereint dahin: daß die Hirnerschütterung, sichselbst überlassen, tödtlich sey; wo Heilung statt gefun-den. hat man solche der größten ärztlichen Sorgfalt zuverdanken gehabt. Es ist auch nicht möglich, i» solchem