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Ist Cönen wirklich ermordet worden? : Eine Frage an Zergliederer ; Nebst allen darauf Bezug habenden Aktenstücken
Entstehung
Seite
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Herr Hvfrath Scibold trägt den H. H. Geschwornendiese Stelle in deutscher Sprache vor, und erklärt den-selben auch die Zeichnungen, Taf. 15, 2Z, 24, 45 und46, indem er diese vorzeigt.

Hr. v. Walther ist i» seinem Gutachten noch einmalauf die Wunde Nro. 8 znrückgekommen, und hat be-hauptet: auf die Rückseite des Bandmesses sey dieForm dieser Wunde nicht wohl anwendbar, eher auf dieScharfe desselben; er giebt indessen doch die Möglich-keit zu, daß die unter Nr. y beschriebene Stelle dernebenliegeuden Haut mit einem Schwünge des Land-messers habe verletzt werden können. Ich glaube, Herrv> Walther hat den Sinn der freilich etwas undeutlichenBeschreibung der Wunde nicht recht anfgcfaßt. MeineMeinung ist, der schneidende Theil des Instrumentskann nicht eingewirkr haben, weil sonst die beiden Wund-rander glatt seyn müßten; diese entsprechen aber derRückseite des Landmessers, wenn solches nämlichetwas schief auffiel, und wenn ein Rand der Rück-seite verwirkte. Auf solche Weise wirkte das Band-messer auf dieser Seite, wie ein schneidendes In-strument, und machte einen inner» glatten Rand;deshalb habe» die Obduzenten diese Wunde mit vollemRecht eine Hiebwunde genannt. Dagegen war deräussere Rand mehr eine Quetschwunde, der in seinerMitte sprang, und sich in zwei Lappen thcilte, worüberSie meine Erklärung schon gehört haben; daß aber Ver-eine oder der andere Rand oder eine Kante der Rückseitedes Vandmeffers eher ekngcwirkt haben müsse, als dieGlatte derselben, dafür spricht noch 2 gegen i, weil 2Kanten und nur eine Fläche an derselben sind, undnach den Worten des Geständnisses Hamachers:Er