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angebracht seyn? mit einem spitzen, nicht über eineDrittel-Linie breiten Instrumente, das etwa die Form einesNagels oder ähnlichen Instruments hätte, wenn ich sienämlich als reine Stichwunde, und die Große vonfünf Linien bis auf die Knochenhaut, ihrer Tiefe nach,betrachten wollte? Allein sie ist eine Schnittwunde,welche zwei scharfe, glatte Wundränder von fünf LinienLänge hat, und nur ein Drittel Zoll tief sind. Siekann also sehr leicht mit der obern oder untern Spitzedes Bandmeffcrs angebracht seyn; nämlich auf die Art»daß das Bandmesser bei dem ersten, schief eindringen-den Schlage, nach der flachen Seite gedreht wurde, sodaß die untere Spitze eben so gut, als die obere gewirkthaben konnte, wenn sich der Thäter zum Niedcrstossenbeider Hände bediente. — Es wird zwar ferner vonHrn. v. Walther, meiner damals abgegebenen Erklär-ung: daß die große BlmauStretuug in die linke Augen-braune und Augenhöhle von der Stirnwunde Nr. 8 ab-zuleiten scy, — widersprochen; er scheint sich aberselbst zu überzeugen, daß seine Folgerungen 'von derWunde Nr. io unhaltbar sind, und will nun dieseDlutaustretung der ihr näher liegenden Wunden Nr. yzuschreiben; allein da diese, wie Sie selbst gesehen ha-ben, nur eine unbedeutende Quetschwunde ist, so kannsie diese Blutergießung nicht bewirkt haben. Entfernungoder Nähe erklären diese Blutergießnng nicht, sondernStruktur und Verbindung der nahen Theile unter sich,und die Kraft des Schlages, welche aus der Form derVerletzung abstrahirt werden muß. Die Quetschwundeist nur oberflächlich; jene uurer Nr. 8 aber ist lang,tief, und läßt eine große Kraftäusserung vcrmurhen;aber beide Wunde» sichen durch de» nämlichen Stirn-