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Ist Cönen wirklich ermordet worden? : Eine Frage an Zergliederer ; Nebst allen darauf Bezug habenden Aktenstücken
Entstehung
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schütten»,g durch den Schlag mit dem Bandmeffer undde» Fall auf eine» festen Körper, und die Erwürgungdurch Hamacher. Ich muß mich nun noch erklären, obauch die Wunde mit einem Bandmesser wirklich beige-bracht worden ist. Ich habe die Stirnwunde mit demBandmcsscr genau verglichen, und halte mich überzeugt,nicht nur, daß sie überhaupt mit einem Bandmesser,sonder» gerade mit dem hier vorliegenden, oder doch miteinem demselben durchaus ähnlichen Instrument ange-bracht worden ist, und zwar auf die Weise, daß nichtder Rücken des Bandmeffers, sondern die ungleiche Kantedes Rückens gebraucht worden ist. So fiel denn dassel-be nicht mit dem ganzen Rücken ganz pcrpendiculärauf, sondern mit der Kante etwas schräg, wodurch derinnere glatte Raum, und die lappichte Beschaffenheitder Wundlefzen entstand, und erklärt ist. Hamacherspricht nur von einer Wunde, und es ist auch meinevolle Ueberzeugung, daß ,,nur eine" Wunde mit demBandweffer angebracht wurde. Auf welche Art dieübrigen Wunden entstanden seyn mögen, kann ich nichtbestimmen; Hypothesen hierüber aufzusicllcu, steht mirnicht zu, da es hierbei auf Thatsachcn ankommt, diemir nicht bekannt sind, und deren auch keine vorlie-gcn.

Pr. Kann die im Obduktions-Protokoll unter Nro.7 bczcichnete Scheitclwunde wohl mit einem Bandmcs-ser angebracht seyn? 1),. Servaes: Das glaube ichnicht, weil in diesem Falle derjenige , welcher de» Schlagführte, weit größer seyn mußte, als der Geschlagene,um in horizontaler Richtung ein Stück der Scheitelbe-deckung , ohne Verletzung des Scheitels selbst, wie imgcgenwärllgcn Falle, heraushauen zu können.