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das GlaS geöffnet, und der Kopf nach abgelassenemWeingeist herausgenommen. Hr. llr. Servaes erklärtnun den H. H. Geschwornen die Beschaffenheit der Ver-letzungen, wie sie zur Zeit der Obduktion gewesen, undmacht sie auf die Veränderungen aufmerksam, welchedie Wunden durch den mit arsen'gter Säure geschwän-gerten Weingeist erlitten haben. — Der in dein Obduk-tionsprvtokolle und Obduktionsbericht verschieden gebrauchteAusdruck - „der innere Rand der unter Nro. 8 beschriebe-nen Wunde sep ganz platt gefunden" wird als einSchreibfehler im Obdukcionsprotokoll erklärt, und dieRichtigkeit des dagegen im Obduktionsbericht verkommen-den Ausdrucks „glatt" nach einer genauen Untersuchungnachgewiesen. — Ferner treten die H. H. Obduzentender Erklärung der Tricrschen Hr». Aerzte bei, daß diein der linken Augenbraune befindliche sogenannte „Stich-wunde" vielmehr eine „Schnittwunde" zu seyn scheine,welche schief von aussen nach innen eingedrungen. —Nun erfolgen die Erklärungen der H. H. Aerzte überden im Obduktionsprotokoll unter Nro. iz beschriebenenweißlichen Kern in einem dunkelgefarbten Hofe; Hr.Hofrath Seibold erklärt denselben für eine Protuberanzan dem durch Reproduktions-Vermögen kräftig ge-wucherten Hirnschädel des Verstorbenen; Hr. Prof, vonWalther dagegen für Erostose. — Hr. Hofrath Seiboldnimmt eine genaue Untersuchung des Schädels vor,und es finden sich auf demselben hinten in der Mitte,auf beiden Seiten des Hinterhauptbeins zwei der vorge-dachten ganz ähnliche Protuberanzen. Nachdem dieHaut von demselben abgeschabt worden, erscheinen sievon der nämlichen duiikelrothen Farbe, wie der Fleckaus dem Stirnbein.
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