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Ist Cönen wirklich ermordet worden? : Eine Frage an Zergliederer ; Nebst allen darauf Bezug habenden Aktenstücken
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benden Gewalt, wie geschundener Epidermis, Eindruckvon einem Stricke oder Holze n. s. w., und endlichdurch den Mangel der Verletzung der Luftröhren oderKehlkopfknorpel begründet. Be,' allen diesen fehlendenZeichen wird uns eine von den Herren Obduzenten un-ter Nro. 26 angemerkte, in der Brusthöhle VorgefundeneBlutversammlung um so »erklärbarer, als sich solchenicht einmal bei der stärksten Blutanhäufung in derLunge, ohne besonders auf diese angebrachte Gewalt,und ohne Zerreißung von Gefäßen bei sonst gesundemfestem Bau der Lunge zu finden pflegt, vielweniger istbei Vorgefundener blutleerer Beschaffenheit der Lungenund des Herzens diese Erscheinung auf eine durch dieHerren Obduzenten und Trierschen Acrzte gescheheneWeise zu erklären. Wer häufig Gelegenheit gehabt,Leichenöffnungen zu machen, oder machen zu sehen, demkann es nicht entgangen seyn, daß oft, selbst bei sehrvorsichtiger Wegnahme des Brustbeins bei der Trennungdesselben sammt den Rippenknorpeln von den ersten Rip-pen, und den vorder» Enden der Schlüsselbeine, eineso merkliche Blutung durch Verletzung der nicht engenjnnern Brustvencn au ihren obersten Enden, zumal dieseals nächste Neste, den die vena cavs closeenclLns bilden-den weiten meistens strotzenden innern Jnjularvenen zubetrachten sind, müsse entstehen können, so daß eineQuantiiät von z Unzen blutiger Feuchtigkeit, gewißaber nicht reinen Bluts, in der rechten, und zwei Unzenin der linken Brusthöhle, wie in diesem Falle, gar nichteinmal auffallen könne. Die bei der Wegnahme desBrustbeins unvermeidliche Verletzung dieser Venen pflegtin der Regel so ganz und gar unbeachtet zu bleiben,daß man sich aufs höchste darüber wundern muß. Ge-