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Ist Cönen wirklich ermordet worden? : Eine Frage an Zergliederer ; Nebst allen darauf Bezug habenden Aktenstücken
Entstehung
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malS einen Tropfen Blutes enthalten hätte»." DasAngesicht war nicht blauroth aufgetrieben, die Augennicht hervorgelreten; ( der Iniditus des Angesichtesist in dem Obduktionsprotokoll nicht bemerkt.) dieZunge war nicht geschwollen aus dem Munde hervor-hängend,sondern die Spitze der Zunge lag dicht hinterden beiden Zahnreihen; an der Junge und auf derinner» Oberfläche der Mundhöhle wurde nichts abwei-chendes bemerkt." Die Gefäße des Gehirnes und seinerHäute waren nicht von dunkelfarbigem Blur strotzendangefüllt, »och weniger zerrissen. Vielmehr wurdendieGefäße der Hirnhäute und des Gehirnes mit Blut nichtüberfüllt, die Vlutleiter der harten Hirnhaut säst blut-leer" angetrossen.

Nur die ^iteniae meningoN inecliw waren überfüllt,allein diese Ueberfüllung leiten die Obduzenten selbst nichtvon der Erstickung, sonder» von der Hirnerschütternngher. Ich habe die Merkmale des Erstickungstodes, sowie sie allgemein angenommen werden, aus Heuke'sälchrbuche wörtlich hier mitgetheilt, und eben so wörtlichdie Angaben des Obduktionsprorokolls ihnen entgegenge-stellt, und ich frage nun, ob es einen schärfer gehaltenengenauer bczci'chneten und mehr durchgreifenden Gegensatzgeben könne, als jene» zwischen beiden Angaben? Ob-gleich die Herren Obduzenten und die in Trier vernom-mene» Aerzte sonderbarer Weise zu behaupten scheinen,Ebnen sep theils an der Hirnerschütternng, kheils durchdie Erwürgung gestorben, so kann doch dies ihre wahreMeinung icht seyn, denn es hieße im Grunde so vielals: Ebnen sey zuerst tvdtgeschlagen und dann noch er-drosselt worden. Ihre wahre Meinung kann daher nurdiese seyn: «4ie eigentliche, währe und nächste Ursache