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In dein Obduktions-Protokoll ist nichts von einemsolchen Eingesunkenseyn des Hirnes in Cönens Leichebemerkt. War dasselbe gleich von der Fäulniß schon soergriffen, daß seine breiige Masse keine fernere Untersuchunggestattete, so konnten doch allenfallsige Veränderungenseines Volums noch wahrgenommen, und mit Berück-sichtigung des Unterschiedes, welchen die Faulniß hierinveranlaßt, gewürdigt werden- Als zurückgebliebene Spurender erlittenen Hirnerschütterung, sehen die Obduzentendie dunkle Farbe der Schädelgrundfläche, die auffallenddunklere Farbe in der durch den großen Flügel des Keil-beines gebildeten Grube für den mittlere» Gehirnlappenauf der rechten Seite, und die Ueberfüllung der Stämmeder Mittlern Hirnhautarterien auf beiden Seiten an.Die Obduzenten gerathcn gewissermaßen mit sich selbstin Widerspruch, wenn sie behaupten,
1) daß eine plötzlich oder sehr schnell tödtliche(äußerst heftige) Hirnerschütterung keine sichtbareSpur nach dem Tode zurücklaffe, daß die gewöhn-lichen Folgen derselben, Anhäufung des Blutes inden Gefäßen des Gehirns und seiner Häute re. rc.nur in ihren gelinderen, gewiß nicht absolut tödtlichenGraden erscheinen;
2) daß Cönen an einer äußerst heftigen (absoluttödtlichen) Hirnerschntterung plötzlich, oder wenigstenssehr schnell gestorben sey;
Z) daß sich dessen ungeachtet eine Ueberfüllung derGefäße der Hirnhäute in seiner Leiche gefunden habe.
Ueberhaupt schwanken die Annahmen der Obduzenten,'u der Scale der Grade der Hirnerschütterung beständighin und her; allein abgesehen hiervon, bemerke ich: