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Ist Cönen wirklich ermordet worden? : Eine Frage an Zergliederer ; Nebst allen darauf Bezug habenden Aktenstücken
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nen höchstens drei Wochen tobt erachten konnten, obschonderselbe, wenn er in der kalten Jahrszekt unter Wasserversenkl, so mit den Einwirkungen der Luft, folglich al-len Bedingungen, welche die Fäulniß erwecken und be-günstigen, entgegen war, eben so gewiß das Doppeltejener Zeit todt seyn konnte. Dieser letztere als das Wah-scheinlichste anzunehmen, bestimmen uns folgende Gründe:Der am ty. Dezember aus dem Rhein gelandete Leich-nam war am 20. sehr stark erfroren, und mußte zurUntersuchung am 21. in der Nacht in kaltem, undMorgens mit etwas erwärmtem Wasser aufgethaut wer-den. Derselbe wurde hierauf bis zum 24. in einer sehrgroßen Badewanne unter Wasser im Freien aufbewahrt.Und obschon das Wasser alle zwei Stunden im Tagewie wahrend der Nacht unter Aufsicht erneuert worden,war die Fäulniß desselben in diesen drei sehr kalten Ta-gen und Nächte» dennoch viel weiter, als in der gan-zen vorhergegangenen Zeit fortgeschritten, und währendder Sektion in dem geheizten Saale dehnten sich alleTheile nicht nur sichtbar, sondern der Hodensack mitdem Gliede in eine große Blase aus u. s. f. Der Schä-del war von den Haaren, die mit der Oberhaut bereitsabgegangcn, zum Thc'l entblößt, und das Gehirn warvon der Fäulniß so ergriffen, daß seine bresi'gte Massekeine fernere Untersuchung gestattete. Wie jenes, we-nigstens so lange der Leichnam auf dem Rhein getrieben,dem freien Luftzutritt, so war dieses bei dem starkenFrost dem Erfrieren mehr als alle die übrigen Theile,die das Wasser umfloß und bedeckte, ausgesetzt; undsomit in demselben auch nach dem Aufchauen bei höhe-rem Wärmegrad das rascheste Fortschreileu der Fäulnißbedingt, welche jedoch auch wahrscheinlich die auf den