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oder Stickfluß erfolge». Im Leichnam wurde kein Merk-mal derselben, weder Wasser im Magen, noch eineschaumende Flüssigkeit in den Luftwegen, kurz nirgendZeichen gefunden, welche in den Leichnamen derjenige» ,die lebend in das Wasser kamen, niemals mangeln.(Bergl. Metzger a. a. O. H. iy> u. flg.) Der Ver-storbene kann daher nur todr, unmöglich lebendig indas Wasser gekommen seyu.
Die uns endlich vorgelegte Frage: wie lange der Leich-nam ohngefähr im Wasser gelegen? kdnncn wir nur inso ferne, als sie: wie lange derselbe ohngefähr todtscy ? heißen soll, beantworten.
Die Dauer des Todes kann an Leichnamen nur auödem Grad der mit dem Tod beginnenden und immerfortschreitenden Fäulniß der weichen Theile beurthciltwerden. Nur ungewiß und schwankend kann dieses Ur-theil scyn, als lange die Verhältnisse, in welchen derLeichnam war, nicht ansgemittelt sind, da Feuchtigkeit,Wärme und freier Luftzutritt die Faulniß erweckt, be-günstigt, befördert; hingegen Kalte, gehinderter Luftzu-tritt u. s. s. sie beschränkt, verhindert, auch selbst demTod vorhergegangene Einflüsse sie befördern oder ver-hindern können.
Wie groß der Einfluß dieser Verhältnisse auf die Faul-uiß lhierischer Organismen nnd wie nöthig daher ihregenaue Kenntniß zur Beurtheilung der Dauer des Todesderselben ist, zeigt selbst der vorliegende Fall, in wel-chem wir nach dem unbedeutenden Fäulnißgrad, den wiram Leichnam bei der ersten Untersuchung e,m2i. Dezem-ber wahrnahmen, so wie nach dem, was wir über dasFortschreiken der Fänlniß durch die Untersuchung vielerim Wasser gefundenen Leichname wissen, den Verstürbe-