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Ist Cönen wirklich ermordet worden? : Eine Frage an Zergliederer ; Nebst allen darauf Bezug habenden Aktenstücken
Entstehung
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7) Die Zunge lag hinter den Zahnreihen, in welchennach der Untersuchung mit dem Finger kein Zahn man-gelte; die Zahne waren schön gebildet und weiß.

8) Weder über der rechten noch der linken Angenbrau-ne wurde eine alte Hautnarbe entdeckt, weil die ganzeStirne wie von Sandkörnern eingedrückt schien.

Als nun zur Sektion geschritten werden sollte, über-reichte der Herr Guisez, Polizei-Inspektor des KölnerKreises, (welcher aus Auftrag Sr. Erzellenz des HerrnOber-Prasidenten, Grafen von Solms-Laubach, und desHerrn General-Advokaten von Sandt, der Untersuchungbeiwohnte), einen schriftlichen Antrag, die Sektion aufzwei, höchstens drei Tage aufzuschieben, falls der Zu-stand des Körpers nicht eine schleunige Obduktion er-fordere.

Als dieser Antrag von Seiten des Gerichtes den Sach-verständigen zum Gutachten mitgetheilt wurde, erklärtendieselben, daß die bereits angefangene Verwesung des zuobduzirenden Körpers noch nicht in so hohem Grade wä-re, daß die Obduktion nicht ein paar Tage aufgeschobenwerden könnte, dieser Aufschub könne aber nur unter derBedingung Statt finden , daß der Körper auf der Stellewieder in eine Badwanue unter Wasser gebracht, derselbeleise beschwert, damit er unter dem Wasser bleibe, dasWasser der Badwanne alle zwei Stunden mittelst frischemWasser erneuert, sodann der Körper mit der Badwanneder freien Luft ausgestellt werde.

Diescmnach wurde sogleich die zur vorschriftmäßigenAufbewahrung des Leichnams geeignete Veranstaltunggetroffen, und der Körper mit der Badwanue in de»Garten des Kreisgerichcs an einen von der Sonne nichtbeschienenen Ort hi'ngesicllt. Der Wundarzt Lerouv