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welche ihn auf die Idee gebracht, eine Geschichte zu er-finden , wie nach seiner Meinung sich die Sache wohlungefähr könne zugetragen haben. Diese Geschichte solltedann dem Fonk vorgehglte» werden, damit dieser hier-über erschrecke und zum Bekennen gebracht werde. —Denn daß ma« den Gefangenen wohl falsche Briefe undfalsche Aussagen Vorhalte, um sie in Verwirrung zubringen und um sie in dieser Verwirrung an das Beken-nen zu bringen, das wußte er. Dieses war auch nochin der Geschichte mit den falschen Zeugen geschehen, diein Köln eine Judenfamilie deS Mordes beschuldigten,und die damals in Aachen guillotinirt wurden, als Aler.Lameth Präfekt war-
*) Die Geschichte ist folgende:
In Köln wohnte ein französischer Zollbeamte bei einemJuden, bei dem er seinen Mantel versetzt hatte. Lswurde Winter, und der Zollbeamte bat den Juden, ihmden Mantel zu leihen, um sich gegen die Kälte zuschützen. — Der Jude wollte nicht, und nun beschloßjener, Rache an ihm zu nehmen. — Er erfand nuneine Geschichte, wie sein Mädchen von etwa zwölf Jahrengesehen, daß des Abends die Judenfamilie jemand imKeller ermordet hätte, und den Leichnam in Stücke zer,schnitten. Diese Anzeige wurde mit so vielen Umständengemacht, daß die Judenfamilie eingezoge» wurde. DerJude berief sich drauf, daß er an dem Abende, wo dasVerbrechen sollte geschehen scyn, gar nicht zu Hausgewesen, indem er mit einer Metzgerinn, die Fleisch vonihm bekommen» all dem Abende abgerechnet. Diese