gust erschlagen worden. Er hat auch vermuthet, daßsei»e Mutter und sein Bruder um diese Sache wüßten ,und hat sich nun eine Geschichte auSgesonuen, nach wel-cher diese mit herein verwickelt wurden. Er dachte, diesewürden dann bekennen und vielleicht die rechten Thäterangeben, und er käme dann wieder los. Der dummeKerl hat gewiß den Jnstruktionsrichter machen wollenund har wohl nicht gedacht, daß dieses ihm so übel be-kommen würbe. Als er nun seine Geschichte einmal zu-sammrngrlogen hatte, da blieb er auch hartnäckig dabei.Bis zur Assise blieb er dabei, wahrscheinlich ,'n der Mei-nung, baß fti'nc Mutter und sein Bruder endlich beken-nen würden, wie es mit der Ermordung des Hrn. Har-rifon eigentlich zugegange». Nach der Assise konnte ihmsein Widerruf nichts mehr helfen, da sie einmal alledrei zum Tode vsrurthei'lt waren, und nun scheint eraus Störrigkeit des Gemürhes geschwiegen zu haben.
Es möge mir erlaubt seyn, hier die Meinung einesMannes anzuführen, der in dieser Sache viel Erfahrunghat, und der daher eine Authorilat ist. Es ist diesesder Jnstruktionsrichter Verkenkus, der zehn Jahre hin-durch Jnstruktionsrichter war, als Keil, der berühmteVerfasser des Buchs über die Räuberbanden am Rheine,Sraatsprokurator war. Ich Hörle, daß dieser einmalfolgendes ausserte; „E r habe während der Verwaltung„seines Amtes nie viel auf die Aussagen der Gefange-