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Ist Cönen wirklich ermordet worden? : Eine Frage an Zergliederer ; Nebst allen darauf Bezug habenden Aktenstücken
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bluten bekam. Er suchte anfangs mit einem Schnupf-tuchs, später mit einer Serviette das Blut zu stillen,allein vergeblich. Die Sitzung war des Abends dieLampen brannten, der Assisensaal war gedrängt vollMenschen und es sah schauerlich genug aus, wie dergroße breite Mann mit der Serviette, di« ganz voll Blutwar, vor dem Blutgerichte stand und seine Meinungvertheidigte.

Was können nun die Geschwornen aus solchen hefti-ge» Reden, die im auffersten Superlativ geführt werden,für eine Belehrung nehmen, sie, die nun denFall nach ihrem Gewissen beurtheilensollen?

An diesem Superlativ liegen nun die Herren Aerztefast alle hart darnieder. Nur gering ist die Zahl derer,die wie Olbers in Bremen, ihren Geist durch ernstesStudium der Mathematik und Naturkunde gebildet, inihrem Ausdrucke« jene Ruhe und Besonnenheit besitzen,welche jenen berühmten Arzt und Astronomen auszeich-net. Als in Trier von den Marburger Versuchen überdie Wirkung der Bandmeffer auf die Schädelknochen dieRede war, so sagte Hofrath Seibold: diese Versuchewollten nichts beweisen, denn ein Schädel scy nicht wieder andere. Er habe so viel tausend Leichname aufSchlachtfeldern secirt, die an Hiebwunden gestorben,und keine sey gewesen wie die andere» Als er dieses