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fich sogleich vor dem Herrn Stadtrichter Ballhorn gc-stellen." Dann schrie er: „Unteroffizier 'raus!" und cserschien ein alter Barmarbas, dessen langer schneeweißerSchnurbart gegen seine drähterne Bcutelpriicke drollig ab-stach. Er sollte mich zum Stadtrichtcr führen; da er aber,wie er mir klagte, mit dem Zipperlein behaftet war, unddeßhalb Holzpantoffeln trug, so machte er mir das wun-derliche Ansinnen, ihn mit auf's Pferd zu nehmen. Icherinnerte mich zwar, daß die Ritter der Vorzeit bisweilenschöne Fräulein hinter sich aufsitzcn ließen; ich hatte jedochzu einer so nahen Nachbarschaft mit dem gichtbrüchigenMännlein keine Lust, und antwortete daher: ich wolleihm den Sattel allein überlassen, wenn er sich auf's Rei-ten verstehe.
„Das denk' ich!" sprach er stolz. „Ich war schon vorfünfzig Jahren Husar und der beste Reiter im ganzenRegiments. Der alte General Ziethen, der auf dem Wil-helmsplatzc in Berlin in Stein gehauen zu sehen ist,nannte mich nicht anders als: mein liebes Söhnchcn, odermein kleiner Teufel."
So auf den Mund geschlagen, stieg ich ab. Er führtemeinen Schimmel an eine Bank und kam glücklich hinaus.Jetzt aber stieß er ihm, um sich als ein gewaltiger Reiterzu zeigen, die Holzpantoffeln heftig in die Seite, und dasbeleidigte Thier ging auf der Stelle mit ihm durch. Erverlor Pantoffeln, Hut, Perücke, und überhaupt alles,was nicht knöpf- und bandfcst an ihm war. Endlich floger selbst auf einen der großen, weichen Düngerhaufen, dieder wahlweise Rath auf der Straße zu dulden schien, umin solchen Fällen zu einem bequemen Ankerplätze zu dienen.
Als sich mein Schimmel so gerächt hatte, blieb er ste-hen. Der beschämte Prahler drohte ihm mit geballter