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Tage trug, und übcrdieß noch ein spanisches Rohr mitgoldenem Knopfe, in die Wagschale der Gerechtigkeit ge-legt wurden- Zuletzt mußte der Fürstlich-HolzhausenscheRath dem Nathe von Kunkelwitz mit Handschlag angclo-ben, die Pfänder, bei Verlust derselben, innerhalb dreiTagen einzulösen, und sich auf jedesmaliges Erfordernpersönlich vor Gericht zu stellen.
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Ingrimmig sprach er auf dem Wege vom Rathhausein de» Gasthof kein Wort, warf sich dort, ohne dieFrauenzimmer anzusehen, in eine Ecke und rief wild:„Der Kutscher soll anspanuen!"
Die Bergräthin und besonders Luise fürchteten sich vorder Heimreise. Um keinen Preis wollten sie den verächt-lichen Menschen wieder in ihrer Mitte dulde». Ferdinandüberredete deshalb seine zwei Freunde, ihr Unterkommenin einem andern Wagen zu suchen.
Als sie der Commerzieurath vermißte, fragte er nachihnen. Ferdinand antwortete: sic hätten eine bequemereGelegenheit gefunden. „Meinetwegen!" sprach Jener laut,und daun leise dem Vetter in's Ohr: „Aber bezahlen müs-sen sie dennoch ganz. Ich halte mich an dich!"
Auf der ersten Meile gab er keinen Laut von sich. Dochauf der zweiten goß er seinen Zorn über die Bergräthinaus und warf ihr vor: sie habe ihn durch ihren Hangzu Lustbarkeiten in ein bodenloses Unglück gestürzt. „Ichbin vcrrathe» und verkauft!" fuhr er fort. „Listig schmei-chelte man mir, der heutige Tag würde mein Glück ent-scheiden; doch diese schöne rothe Lockbeere schnappte mirein schlimmer Vogel weg und ich gerieth in die Schlinge."— So schimpfte der Rohrsperling immer weiter. Es