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ihcn!" sagte Luise ihrer Mutter ins Ohr und drückte Fer-dinands Arm fester an sich. Jener suchte mit dem Fcrn-glase seine Gefährten; sie zogen sich aber tiefer unter dasVolk zurück, um sich von ihm nicht finden zu lassen.
Indem er weiter nach ihnen herumspähte, kam er aufeinen Platz, wo sich die unfeine Welt mit Tanzen bclu- s.
stigte. Er ließ die Paare, die sich eben herumschwcnkten, ,
bei sich vorllberwalzen, und bemerkte darunter ein junges,stämmiges Weibsbild von Grenadicrlänge, und mit einemunmäßig vollen Busen begabt. Dergleichen liebliche Ge- » .
stellten bezauberten ihn von Jugend an. Er blieb alsostehen, nickte der angenehmen Riesin zu, so oft sie bei ihmvorbcisauSte, und bewarf sie am Ende sogar mit Blumen.
Als sic nun das nächste Mal nach dieser offenbarenLiebeserklärung wieder in die Gegend kam, wo ein neuerBlumenwurf ihrer wartete, riß sie sich schnell von ihremTänzer los, umfaßte den neckenden Gnom, nahm ihn wieein Kind auf den Arm und walzte mit ihm herum. DerHut flog ihm vom Kopfe, und der altmodische Haarzopf— durch den bei der gewaltsamen Entführung aufwärtsgeschobenen Nock aus seiner Lage gebracht — stand wieein Spieß in die Luft hinaus. Aber noch lustiger warddie Sache, als der Gnom wie ein störriges Kind mitden Füßen strampelte und sie ihn durch einen derben,schnalzenden Kuß zu besänftigen suchte. Da verwandeltesich seine Liebe in den grimmigsten Zorn, und der Un-hold mißhandelte die schöne Nymphe mit klatschenden Maul-schellen. Sie machte sich Anfangs wenig daraus undwalzte fort; als aber die Dachteln immer gewichtiger aus-fielen und die Musikanten vor Lachen nicht mehr aufspie-lcn konnten, da ward sie selbst böse und warf den gro-ben Gesellen wie einen Frosch in's Gras. ?