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12 (1847) Schwänke. Mährchen und Erzählungen : mit sechs Stahlstichen
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Chor fiel ein:Herunter von der Stange, herunter!"Aber mit Doppclcifer klomm der Steiger hinauf. DiesenUngehorsam nahmen die jungen Herren sehr übel; einersetzte fluchend ihm nach, ergriff ihn hinten am Nocklcinund fuhr mit ihm blitzschnell herab.

Unten gericth er häßlich in die Klemme. Die Buben,zu denen sich noch anderer schadenfroher Pöbel gesellte,schloffen um ihn einen Kreis, spotteten seiner, und hättensich wahrscheinlich nicht blos mit Worten an ihm vergrif-fen , wenn nicht zu seinem Glücke der Bürgermeister desOrts, der eben mit einigen bewaffneten Bürgern die Ord-nungsrnnde machte, herbeigceilt wäre. Er war der dicksteMann in Kunkclwitz; sein Ansehen gebot daher schon Ehr-furcht, und der Pöbel, der sich fast allgemein vor Tonncn-gestalten demüthig beugt, zog sich unverzüglich mit verle-genen Gesichtern zurück.

Se. Hochwcisheit fragte, was der Auflauf bedeute. Bar-haupt traten zwei Buben aus dem Volke hervor und ver-klagten den Kleinen: er habe sich durch unerlaubte Mittelder goldenen Uhr bemächtigen wollen.

Wie albern und lächerlich!" rief der Commerzicnrathmit stolzen Geberdcn.Ha, ha, ha! ein Mann, wie ich,trachtet eben nach solchen Kleinigkeiten! Ich habe goldeneUhren in Menge und kann allenfalls ein Dutzend ver-schenken. Blos eine Scherzwettc, mich bis in die Mitteder Kletterstange hinanfzuhaspcln, war der Grund, warumich mich unter diese Leute mischte und des Sprichwortsvergaß:Wer Pech angreift, besudelt sich."

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Das Alles sah Huzcls Gesellschaft von fern und schämtesich seiner.Lieber sterben, als diesen Menschen heira-