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12 (1847) Schwänke. Mährchen und Erzählungen : mit sechs Stahlstichen
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Huzcl hätte nun gern der Gesellschaft irgend einen leid-lichen Grund seines prahlhaften Wafferzechens aufgeheftet;doch ihr anhaltendes Gelächter ließ ihn nicht zum Wortekommen. Er tröstete sich mit den vom Wirthe zurücker-haltencn zwei Groschen und lachte mit.

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Sic müssen sich den Magen verteufelt erkältet haben!"rief ein dicker Oberforstmeistcr über den Tisch herüber.Kommen Sie her und trinken Sie mit mir eine FlascheBurgunder! Ich habe mehr, als ich bedarf."

Ein Anderer hätte, um einigermaßen seine Ehre zu"retten, geantwortet: er trinke keinen Wein; aber derkleine Wassermann, der ihn sehr liebte, wenn er ihn um-sonst haben konnte, nahm die Einladung nicht nur mitFreuden au, sondern trank sich sogar einen Rausch.

Da fiel er ans den tollen Gedanken, die goldene Uhrzu erbeuten, die Graf Tassilo dem bestimmt hatte, derbeim Volksfeste die Spitze der Kletterstange erklimmenwürde. Es ward bei Tische davon gesprochen; man schätzteden Werth der Uhr auf achtzig Thalcr. Huzel, der da-mals noch Wasser schluckte, hörte dieses Gespräch gleich-gültig au und hatte dabei keinen andern Gedanken, alsdaß er den Grafen in seinem Herzen für einen Verschwen-der erklärte: jetzt aber, da er voll süßen Weines war,faßte er in ganzem Ernste den abenteuerlichen Entschluß,den goldenen Preis zu erringen und sich damit für dieKosten des Tages reichlich zu entschävigcn.

Dazu waren Vorbereitungen nöthig. Um sie zu machen,schlich er, als des Oberforstmcistcrs Weinflaschen leer wa-ren, heimlich fort auf den Markt, kaufte sich eiserne Stift-chen, ging an einen einsamen Ort und hämmerte sie mit