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12 (1847) Schwänke. Mährchen und Erzählungen : mit sechs Stahlstichen
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der ihm erteilten Befehle, und eilte fort, um sich zwischenseinen vier Wänden die Haare auszuraufen. Denn ob ergleich Louisen und ihre fünfzigtausend Thaler unfehlbar zuerobern hoffte, so war ihm doch der unmäßige Abzug vomHeirathsgute, den er durch die Fahrt nach Kunkelwitz schonim voraus leiden sollte, äußerst empfindlich.

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Der kleine Mann schwankte beständig zwischen zwei Nei-gungen, die gegen einander die stärkste Abneigung hatten:er liebte hübsche Mädchen und sein Geld. Da er aberfür jene kein reizender Liebhaber war, so mußte er man-cher Göttin, die er anbetctc, sein geliebtes Gold zum Opferbringen und jeden Schatten von Gunst damit erkaufen.Daraus entstand oft ein lustiger Krieg zwischen seinen un-verträglichen Leidenschaften. Die Liebe behielt beson-ders in seinen jüngern Jahren meistens die Oberhand,und der Geiz mußte wie ein besiegter Fürst von seinemBcsitzthum etwas abtreten; doch war er immer noch somächtig, daß er sich nur ein Weniges abzwackcn ließ. HerrHuzel kam daher stets nur mit bettelhaftcn Geschenken beiseinen Liebchen angestochcn, und trug mehr Schimpf undSchande, als freundliche Gesichter und Küsse davon.

Es hatte sogar nach schon entschiedenem Zwist der strei-tenden Mächte noch eine bedeutende Person in die Sachezu reden; und diese Person war vormals ein Gott, derjetzt, nachdem man ihn als solchen abgcdankt und zur Ruhegesetzt hatte, das Amt eines Schatzmeisters versah. Dochder näher» Bekanntschaft mit ihm muß die Beschreibungdes Orts, wo er herrschte, vorangehen.

Huzelmännchcn verwahrte seinen Mammon in einem