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llns die befremdlichste Weise in Anspruch nehmen, warehemals mein Eigcnthum, und der junge Mann erhieltihn durch die zweite Hand von mir." —
Höchst erstaunt sah ich ihn an und sagte: „GnädigerHerr, ich gerathe in ein Labyrinth von Näthscln. Deneinzigen Ausweg bietet vielleicht meine Lebcnsgeschichte.Wollen Sie geruhen, sic anzuhören?"
„Recht gern!" sprach er, und winkte Helenen, uns zuverlassen. Sie zog sich ins dritte Zimmer zurück.
Ich erzählte nun, wie ich den Ring von meiner Mut-ter empfangen und nachher von einem Grafenschlosse zumandern geritten war und ihn fruchtlos vorgezeigt hatte.
„Sie.sagen mir nichts Neues," fiel mir der Fürst inSWort. „Das alles erzählte mir schon jener junge Mann,als seine eigene Geschichte."
„Das ward ihm leicht;" versetzte ich. „Denn ich warleider so unklug, ihm meine Geheimnisse zu entdecken. Erbemächtigte sich dann meines Ringes und ergriff die Flucht.
Schweigend sann der Fürst der Sache nach. Endlichfragte er, ob ich aus dem Nachlasse meiner Mutter einenBrief besitze, in welchem von dem Ringe die Rede sey.Ich sagte ja und holte ihn geschwind aus meinem Zim-mer. Der Fürst that einen Blick darauf, sprang empor,umarmte mich und rief: „Du bist mein Sohn! Jenerist ei» Betrüger."
Meine Empfindungen hierbei überstiegen jeden Ausdruck.Ein Paradies that sich mir auf. Doch plötzlich fiel mirein, und ich erinnerte den Fürsten daran, daß meine Mut-ter gesagt hatte: mein Vater sey ein Graf.
„Ich war noch Graf, als ich diesen Brief schrieb;" er-widerte der Fürst. „Erst später ward ich, bei Gelegen-heit der mir übertragenen Gesandtschaft am spanischen Hofe,