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Karte aufschlagen und Charlotten auch darin den dickenBräutigam zeigen wird." —
Ich lachte über die Geschichte und sagte: mein Rathseh der, Charlotten den entworfenen Betrug zn entdeckenund seine Wirkung dadurch zn vernichten.
„Dann stehen wir auf dem alten Flecke!" entgegncteFriederike. „Der Kapellmeister macht einen Spaß daraus,und die Base tritt ihm aufs Neue die Brücke. Damit istuns also nicht geholfen. Könnte man cs aber in geheim,und sogar ohne Charlottens Vorbewußt, dahin bringen,daß Elbing, anstatt des Dicken, im Zauberspiegcl erschiene,so wäre meine Freundin von allen weitern Zunöthigungcnfrei: denn die Base hat mit ihr den Vertrag geschlossen,daß sic den Man» im Spiegel ohne Widerspruch heirathendarf, wenn es Elbing ist, und ohne Weigerung heirathenmuß, wenn der Kapellmeister sich darstcllt."
„Recht gut!" sagte ich. „Aber der Umtausch der beidenNebenbuhler —"
„Ist ein Geschäft, in das wer uns thcilen wollen," fielsie ein. „Ich veranstalte, daß Elbing im Zanberspiegelerscheint und Sie fesseln, wie Sie wollen, wie sic können,den Kapellmeister, daß es ihm unmöglich wird, sich aufden Abend um acht Uhr im Hause der Wahrsagerin cinzu-finden."
Ich weigerte mich, die mir zngcthcilte Rolle zu über-nehmen , weil sic sich ohne List »nd Ränke, die meinerNatur zuwider sind, nicht ansführen ließ. Aber Friede-rike lachte über meine Bedenklichkeit »nd sagte: List gegenList sep erlaubt, »nd scp es hier um so mehr, da ein gu-tes Werk, die Vereinigung zweier Liebenden, dadurch be-fördert werde. Sie gab allen weitern Einwendnngcn, die