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wie versteinert. Das Mädchen entschlüpfte ihnen, machtemir eine Verbeugung und wandte sich nach der Stadt.Ich bot ihr meinen Arm; sie nahm ihn an; die Dickenund der Zwerg lachten und schimpften hinter uns her.
„Wer sind denn diese ungezogenen Herren?" fragte ichleise.
„Beide," sagte das Mädchen, „stehen in Diensten desFürsten von Arenhain, der hier herum ansehnliche Gü-ter und dieses Städtchen besitzt. Dort sehn Sie sein Schloß;da wohnt er mit einem großen Hofstaate und diese Her-ren gehören dazu. Der dickste von beiden ist Kapellmei-ster, der andere Leibarzt. Auch der Zwerg ist ein Anhäng-sel der fürstlichen Dienerschaft, und zieht immer Jenennach, wenn sie hcrumschweifen. Hätte ich gewußt, daßsie mein Unstern dorthin führen würde, wo ich SchillersMaria Stuart in Ruhe lesen wollte, ich wäre zu Hansegeblieben."
So sprach das Mädchen mit einer ungemein lieblichenStimme und mit gutmüthigcr Freundlichkeit, die das ein-nehmende Gesichtchcn noch verschönerte. Ich weidete mich»nt innigem Vergnügen an diesem Verein von Anmuth,und es reute mich gar nicht, daß ich über den Berg her-über geritten war.
Wir kamen in die Stadt. Das Mädchen stand voreinem ansehnlichen Hause still und sagte: „Hier ist meineWohnung. Wollen Sie mit herein treten? Mein Vater,der hiesige Pfarrer, wird sich freuen, Ihnen für den mirgeleisteten Schutz danken zu können."
Es versteht sich, daß ich die Gelegenheit, mit dem liebenMädchen länger beisammen zu sep», freudig ergriff. DerVater, ein ehrwürdiger Greis, war mit der Pflege seinerBlumen im Garten beschäftigt. Er kam, ohne den starren,