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12 (1847) Schwänke. Mährchen und Erzählungen : mit sechs Stahlstichen
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im Köpft?" sagte Herr Peter.Er ist ja heute so stummwie ein Fisch!"

Käthchen vou Straßburg ward roth, als fühlte sie,daß ihre Gegenwart darau Schuld scp. Der bestürzteBuchhalter wandte Kopfschmerze» vor. ES war ihm wohlund wehe, da die ängstliche Mahlzeit zu Ende ging. Ereilte nach seinem Stübchen, blickte scheu in den unheim-lichen Winkel, und Trutta's Wohnkastcn war verschwunden.

12 .

Die Damen von Straßburg hatten sich darauf einge-richtet, einen Monat in Frankfurt zu bleiben, und indessengeschah, was der Leser schon vcrmuthet: die beiden jun-gen Leute wurden vertraut und bekannten einander ihreLiebe.

Herr Peter und seine Schwester, die das Gchcimnißbald erlauschten, zogen sie zur Verantwortung, brachtensie ohne viele Muhe zum Gestäudniß, und genehmigtennach einigen Bedenklichkeiten und Emwändcn die stilleVerlobung. Der alte wackere Herr ging in seiner Gütenoch weiter, indem er den Bräutigam zu seinem Handcls-gcnosscn erklärte. Freudetrunken schrieb der verlorene Sohnan seinen Vater und meldete ihm, mit vorsichtiger Ver-schweigung der vorangegangenen Abenteuer, sein über-schwängliches Gluck.

Einige Tage vor der Hochzeit forderte Käthchen ihrenGespouscn scherzend auf, ihr seine bisherige Wohnung zuzeigen. Er führte sie hin. Sic stutzte auf der Schwelle,durchblickte geschwind mit großen Augen den engen Raumund sagte: Das Stübchen sammt allem Geräthe ftp ihrso bekannt, als wäre sic schon irgend einmal zwischen die-