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und Venus unablässig verfolgten, gewann durch das al-les bei seinem Herrn einen guten Stein im Breie, underhielt von ihm, nach treuer und kluger Ausführung eineskitzlichen Handels, ein ansehnliches Geschenk. Dieser un-erwartete Vortheil, der ihm auf rechtlichem Wege zufloß,that ihm wohl. Es ward ihm allmählig zur Gewohn-heit, sich ohne Kniffe und Pfiffe zu behelfen, und nachVerfluß eines halben Jahres bestand er in einer entschei-denden Probe, indem er die schönste Gelegenheit, einenbedeutenden Untcrschlcif ohne Gefahr der Entdeckung zumachen, entschlossen von sich wies, auch sich darüber nichtselbst lobte, sondern die Sache so ansah, als hätte sienicht anders behandelt werden können.
Der leidige Kasten stand indessen unvcrrückt auf seinemvorigen Platze, verricth aber auf keine Weise das Ge-heimniß, ob Trutta noch darin lauschte oder nicht. Erstam Abend des Tages, da der bekehrte Sünder einen un-widersprechlichcn Beweis seiner Besserung abgelegt hatte,hörte er zwischen den verhaßten Bietern eine leise Bewe-gung, die ihn aufmerksam machte.
Und ihm war's ein Schreck und Gräuel;
Denn was könnt' er anders denken.
Als daß ihm der alte SchenelSeinen Anblick wolle schenken?
Lauernd und mit dnsterm SinneBlickt' er nach der dunkeln Ecke,
Wo mit Netze» eine SpinneTrntta's kleines Hans umfing.
Und er sah, daß schon die DeckeLangsam in die Höhe ging.
Aber, Himmel! welcher TauschSchuf ihm einen WonncrauschtWie ei» Engel, schön und mild,
Stieg ei» zartes Mädchenbild